Ein Baum im Hirschpark. Hoffentlich bleibt er uns noch lange erhalten.
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Links Hamburg, rechts die Nordsee, vorn Finkenwerder und hinten bald Dänemark. Um uns Blankenese. Über uns der Himmel. Unter uns die Elbe. Und wir: Mitten drin! Wolfgang Borchert

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Besuch bei den Adventbasaren der nordischen Kirchen


Bild zur Einladung zum Weihnachtskonzert im Michel
Am Sonnabend den 19. November 2016 haben wir nach über 36 Jahren wieder mal die adventlichen Basare der nordischen Seemannskirchen besucht. Im Schatten des Michels in einem ehemaligen Nachtjackenviertel sind die vier Seemannskirchen beheimatet. Die Seeleute von Finnland, Norwegen, Schweden und Dänemark haben in Hamburg sicherlich nichts besseres zutun, wie in die Seemannsmissionen zu strömen und die Heilige Messe zu besuchen. An zwei Wochenenden im November veranstalten Deutsche, Norweger,Finnen,Dänen und Schweden in den Kirchen adventliche Basare. Eine jede Kirche veranstaltet eine Tombola oder Lotterie. Leider war am Nachmittag ein so großes Gedrängel in den Räumen und Restaurants, dass wir die Schwedische Kirche ausließen. In der Seemannskirche der Norweger unterhielt ich mich mit Herrn Pastor Dag Eidhamar, der die Veranstaltung maßgeblich mitgestaltet hat. Ja, es ist ein voller Erfolg. Viel ist schon zur Neige gegangen und auch die Trolle sind schon ausverkauft. 120 Helfer und ehrenamtliche Helfer aus der Stadt müssen ordentlich schuften, um die Menschenmassen angemessen zu bedienen. Leider habe ich Dag Eidhamar vergessen zu fragen, was Kvikk Lunsj und Firklover zu je 2 € sind. Im Cafe' gibt es Smörbrod, Fischsuppe und Smeler, das sind Pfannkuchen mit Rahm. Am Anfang der Ditmar - Koel- Straße ist die Dänische Mission für Seeleute. Hier gab es auch gute nahrhafte Schlemmereien. Es war gut, erst mal zu fragen, was Pyttipanu ist. Es sah aus wie klein gehackte Bratkartoffel und Saunawurst eben wie rote Bratwurst.Naja mein dänisch ist sehr kümmerlich.Glöggl to go konnte ich als Glühwein ausmachen. Eigentlich kenne ich nur das Wort Strompelbuxen. Das heißt Strumpfhose. Elchgeschnetzeltes habe ich noch nie gegessen. Wenn meine Fau nicht weiter weißt, gibt es bei uns zum Mittag Putengeschnetzeltes. Bei den Finnen war es brechend voll. Wir Finnen bieten : Null Stau. Viel Stauraum wurde uns avisiert. Im Keller gibt es eine Sauna, da kann man , wenn man oben in der Kirche beim Gottesdienst die Seele von allerlei Sünden gereinigt hat, auch sich körperlich reinigen. Wir machten, daß wir wieder rauskamen. Gekauft haben wir nichts. Nur zwei Karten für ein nordisches Weihnachtskonzert im Michel.
Heiner Fosseck
19.11.16 18:34


8.11.16 15:32


Kommt Zeit, kommt Unrat


Die Müllentsorgung des Blankeneser Hanggebietes war immer schon ein heikles Thema. Da müssen schwere rosa Mülltüten, deren Inhalt bis zu 20 Kg schwer sein können, endlose Treppen und Fußsteige bis zur Blankeneser Hauptstraße oder etwa zum Strandweg herunter geschleppt werden. Nicht nur Mülltüten, auch Papierbündel und gelbe Säcke für Verpackungsreste müssen den gleichen Weg nehmen. Ärgerlich ist es auch dann, wenn aus Unkenntnis der Abholtermine der Schwiegersohn oder ein Neumieter die Müll- oder Wertstoffsäcke verfrüht an den Abholstellen ablegen. Dann liegt der Unrat oft wochenlang an der Straße. Aber auch die Stadtreinigung Hamburg oder die WERT Wertstoff Einsammlung GmbH vergessen schon mal den Termin zur Abholung von Papierbündel . Dies geschah am 31. Oktober 2016 im Hanggebiet. Da lagen nach einer Woche immer noch Papierhaufen , die sich langsam im Regen auflösten, an der Hauptstraße.. Nachdem auch nach acht Tagen ,nun schon der nächste Abholtermin herangekommen war, wurde ich mal aktiv und schrieb diverse Mails an verschiedene Entsorgungsfirmen in Hamburg. Danach ging es sehr fix. Das Papier wurde in Nullkommanix abgeholt. Die WERT Wertstoff-Einsammlung GmbH deren Slogan „20 Jahre WERTarbeit“ ist, teilte mit :“ Das kann ja mal vorkommen.“ Für die Bewohner des Treppenviertels ist es kaum zu vermitteln, dass die Einsammlung der blauen Tonnen für Papier am 31.10.2016 aber pünktlich gelehrt wurden. Die Stadt Hamburg hat diese Einsammlung gegen Entgelt an die Firma vergeben. Die gelben Tonnen werden geleert und ein zweiter Wagen sammelt die daneben stehenden gelben Säcke ein. Die Stadtreinigung Hamburg lässt einen Wagen nur die grauen Tonnen mit Restmüll leeren und die rosa Säcke mit Restmüll werden wiederum von einem anderen Wagen eingesammelt. Flaschen müssen in die Container an der Oesterleystraße entsorgt werden und die kostenpflichtigen Laubsäcke werden nur an fünf Terminen abgeholt, die man wohl erfragen muss. Das Problem der Entsorgung der Weihnachtsbäume stellt sich im Treppenviertel nicht. Die Blankeneser Jugend sammelt seit alters her die Tannenbäume nach Weihnachten freudig fürs Osterfeuer ein.
Heiner Fosseck
8.11.16 14:29


Willkommenstüten auf der Reeperbahn


Der Tourismus blüht. Auch in Hamburg werden vermehrt Hotels und Restaurants aus dem Boden gestampft. Immer mehr Gäste kommen nach Hamburg. Große Bespaßungsschiffe laufen Hamburg als Zielhafen an. Großevents , wie Schlagermovie, Christopfer-.Street-.Day, Reeperbahnfestival, Alstervergnügen, Harley Days und Hafengeburtstag locken Hunderttausende Gäste aus nah und fern an. Natürlich ist das erst mal gut für Hamburg, denn Industrie, Hafenwirtschaft und Werften setzen immer mehr Arbeitskräfte frei. Aber es gibt auch Nachteile und Belastungen für Anwohner und die Oeffentlichkeit. Auf einer Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung, eine SPD nahe Gesellschaft, wurde dem Publikum unter anderem die Probleme dieses Massenansturm von Menschen ,besonders am Wochenende , drastisch von der jüngst installierten Quartiersmanagerin Julia Staron berichtet. Früher war ja alles besser. Da sang der Sohn eines Schlachters, Hans Albers, „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins….“ Andere verlängerten die Zeile zeitgemäß ….“Ob du ein Mädel hast oder Karlheinz…“ Wie auch immer ,an guten Wochenenden sind die Reeperbahn und die anliegenden Straßen brechendvoll. In der Großen Freiheit ist kein Durchkommen mehr. Zur Plage haben sich auch die sogenannten Hurentouren entwickelt. Wenn um Punkt 20 Uhr sechs Führungen a 25 Gästen vor der Davidswache starten, können die zum Einsatz ausrückenden Polizeibeamten kaum ihre Fahrzeuge erreichen. Vor der Herbertstraße ist für die Freier der Damen erst mal ein Spießrutenlauf angesagt. Hämische Bemerkungen sind an der Tagesordnung. Junggesellenabschiede sind zu Hauf beim abfeiern und im Straßenverkehr sind schwer angetrunkene Fahrer von Bierbikes unterwegs. Um die eigene Kasse zu schonen wird Schnaps, Bier und Sekt bei Penny geholt und bald sind viele der „Vollpfosten“ (O-Ton von Frau Julia Staron) sturzbetrunken. Da muss man sich auch erleichtern. Das geschieht flächendeckend in St. Pauli meist in aller Oeffentlichkeit. Gutes Benehmen wird ausgeschaltet. Auf der Reeperbahn darf man das.
So haben das Quartiersmanagement Reeperbahn und die Behörden einen Aufkleber entwickelt: „Hier nicht pinkeln! Wir pinkeln zurück. Dein St. Pauli.“ Damit nicht genug. So werden „Willkommenstüten Reeperbahn“ verteilt. In dieser Tüte, die auch als Kotztüte verwendet werden kann, befinden sich Flyer von Etablissements und Restaurants. Auch eine „Pinkelkarte“, die man in teilnehmenden Betrieben vorzeigen kann, um seinen Bedürfnissen angemessen nachzukommen .10 Gebote sind außen auf die Tüte gedruckt. Da geht es um respektvolles Benehmen und auch Fotos von leichten Mäödels und schweren Jungs sind tabu. Für Testosteron gesteuerte St. Pauli Besucher hat man „Sailor sail safe“ ein Kondom beigelegt. „Besser is`das“.
Heiner Fosseck

Am Mikrofon Julia Staron Quatiersmanagerin
1.11.16 11:46


Was wird mit dem Fährhaus Sagebiel?






Ach, was muss man oft von traurigen Ereignissen hören oder lesen, wie zum Beispiel von dem „Aus“ des Traditionslokals Sagebiels Fährhaus in der Blankeneser Hauptstraße. Im November ist erst mal Schluss mit Sagebiel. Das bestätigte Geschäftsführer Markus Chen.-Seit 1990 führt die Familie Chen das Traditionslokal. Der Pächter möchte aufhören und verkaufen oder verpachten. Genaues weiß man nicht. Es fand sich niemand, der die Auflagen der Stadt oder des Milieuschutzes erfüllen wollte oder konnte. Waren doch die Eigentumsverhältnisse schon verzwickt. Das Lokal ist in Erbpacht und das Grundstück des Fährhauses gehört den Erben Sagebiel. Ein Interessent wollte ein Hotel darauf bauen. Wohlmöglich alles abreißen und Eigentumswohnungen drauf klotzen. Wie in den 1970er Jahren hoch oben auf dem Kiekeberg . Den halben Berg abtragen und eine dreistöckige Tiefgarage darunter bauen. Aber das ist in Blankenese nicht zu machen. Da geht man auf die Barrikaden. Wie damals als der Investor Roland Ernst aus Heidelberg das Süllberg Restaurant abreißen und das Grundstück mit toskanischen Villen bepflastern wollte. Da war Monika Lühmann vor. Die trommelte Mitstreiterinnen und Gleichgesinnte zusammen und zog mit Fackeln um den Süllberg und brachte so ihren Protest schlussendlich erfolgreich zum Ausdruck.

Und nun ist das alte Fährhaus Sagebiel gefährdet. Das Traditionslokal in Blankenese, wer hat dort nicht Feste gefeiert? Die Großeltern haben schon hier 1948 ihre Hochzeit ausgerichtet. Ein jeder musste Holzscheite und Kohlen mitbringen wurde erzählt. Für viele war es das erste Mal nach dem Kriege, dass man wieder im Frack oder Abendkleid ausging. Die alten Linden auf der Terrasse sind immer noch da. Hans Albers und Ilse Werner spielten in den Film „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ eine Szene unter den Linden der Terrasse von Sagebiels Fährhaus. Da waren die Linden aber noch sehr jung. Seit 50 Jahren hat der Kellner Horst Hoppe hier das Kommando. Der gute Geist, der aber auch seine Eigenarten hat.

Jetzt laufen die Verhandlungen mit der Familie Chen und Interessenten und ganz Blankenese hofft, dass es irgendwie angemessen mit dem Fährhaus Sagebiel weiter geht.

Heiner Fosseck

Der alte Kellner Horst Hoppe Bild Hamburger Abendblatt
23.10.16 12:54


Mang de Stickelbeeren

Froo Ehlers weer in ehrn Goorn bid Stickbeernplücken togang'n. Bi ehr rümm speel ehr lütt Peter, een Jung von'n Johrer veer, een'n lütten driftigen un'n drulligen Bengel. Bald lööp he den'n Goornstieg lang, denn weer he wedder op de Beeten togangn, un as Mudder an to schimpen fung un em dor runnerjöög, keum he bi ehr an un seed, „Peter ganz ortig sien will, Peter will Mudder helpen."

„Ne, mien lütten Peter", seed sien Mudder to em, „dat kans Du noch nich, denn müßt Du eers grötter warrn, denn kanns Du Mudder dorbi helpen. Kiek, de ooln Büsche sünd scharp un steekt Di in Dien lütten Finger, denn fangs Du an to ween'n. Kumm, holl mol Dien lütten Hann' op; hier hest Du Stickbeern, de Mudder all plückt hett, un denn goh man no de Stroot henn, dor is Dien lütt Fründ Fiete Repenn, mit den'n kanns Du speeln. Ober sie ok rech ortig un verdreegt Jug ok, heurs Du!" Na, de lütt Peter trudelt sick denn jo ok no de Stroot henn, un hett bi sien Toowen mit Fiete Repenn sien Mudder bald vergeten.

Nu is dat jo ober so in'n Leben: man kann sick süns gesund feuhln, un sien Arbeit dohn, un in'n nächsten Ogenblick liggt man all to Bedd. So keum dat ok mit Mudder Ehlers. Wenn se ok nich grod krank weer, ober to Bedd muß se doch. Fieken, wat ehr Deensdeern weer, muß lopen, un de Hebamm'n hooln, denn bi Mudder Ehlers süll wat Lütts koom'n, un et wör heuchste Tied!

Dat duur denn ok nich lang'n, weer de Hebamm'n all dor, un, se harr gornich später koom'n dörft, denn`n veddelstünn noher heur man in de Stuuw all Kinnerquarrn.

Ditmol weer et een lütt Deern worrn. Dat wör een Freid för Vadder warrn! Nu harr he doch endlich, wat he sick all ümmer wünscht harr: een'n Jung un een Deern! Ober Vadder weer man nich to Hus, he weer op'n Felln togang'n un wüß noch von nix. Dor sull Peter, de jo op de Stroot speel, em gliek Order bring'n, dat he koom'n sull. „Fieken", seggt Froo Ehlers to ehr Mäken, „roop Peter mol, un schick em gliek no sien'n Vadder henn, dat he koom'n deit, un segg den'n Jung ok, dat he 'n lütt Swester kregen haar."

Na, Fieken jo rut un röppt em. „Peter", seggt se, „loop snell no Vadder, he is op'n Felln, un segg em, dat de Adebor bi uns in'd Hus west is, he harr Di'n lütt Swester bröcht. Dat weer'n lütt feine Deern, segg em man, un Vadder sull gliek no Hus koom'n."

De Lütt stünn dor un reet sien lütt Muul sparrwied op. Dat Kunn he gornich gleuwen, wat Fieken em vertell. Süll dat ok wohr sien? He harr jo gorkeen'n Adebor flegen sehn!
As Fieken em ober nochmol seggen deh, he süll snell toloopen, birrs he los, un lööp, all wat he kunn, de Stroot lang un no'n Felln henn, wo sien Vadder weer.

Ganz ut de Puust keum he dor an, un rööp all von wieden: „Vadder, Du sast ganz schnell no Hus koom'n! De Adebor is bi uns west un hett mi'n lütt Swester bröcht."

„Wat is dat?", seggt sien Vadder, ,,'n lütt Deern hett he uns bröcht? — Jung, dat is jowoll nich meuglich! — Wer hett Di dat seggt?" „Fieken hett mi herschickt un seed, dat weern lütt feine Deern, un Du süst gliek no Hus koom'n."

„Jo, dat mutt ick denn jowoll", seggt sien Vadder. „Ober, segg mi mol, wat hett denn Mudder to de lütt Deern seggt, hett de sick nich dorto freit?

„Ne, Vadder", seggt de Jung, „wo kann de sick frein, de weet jo noch gornix von de Deern. De is jo bi uns in'n Goorn togangn un plückt dor Stickelbeern."
© Friedrich Schnoor,
12.10.16 10:01


Gehört am 9. Oktober 2016 in Hamburg

Bei einem kürzlich in Hamburg stattgefunden Ärztekongress unterhalten sich drei amerikanische Chirurgen bei einer Tasse Kaffee über ihre Arbeit. Ja. sagte einer, er hatte einen Fall auf dem OP Tisch gehabt der war eine Treppe heruntergestürzt und hatte sich beide Beine gebrochen. Dem habe ich so gut wieder hergestellt, dass er bei der Olympiade in Rio als 110 m Hürdenläufer eine Goldmedaille erlaufen hatte. Der zweite Arzt hatte einen Profifußballer auf dem OP Tisch, der hatte sich beide Beine und Arme gebrochen. Bei der Europameisterschaft hat er mit der seiner Mannschaft einen Pokal gewonnen. Ein Langlaufläufer lief über einen Bahnübergang und wurde von einem Zug zermalmt, erzählte der Dritte. Ich hatte nur noch den Hintern und eine gelbe Perücke auf dem OP Tisch. Nach dem ich alles zusammengeflickt hatte, tritt er jetzt als amerikanischer Präsidentschaftskandidat der Republikaner an.
Heiner Fosseck
10.10.16 09:18


Wider dem Vergessen


Lohseplatz.- Hannoverscher Bahnhof. Zwischen 20.05.1940 und 14.02.1945 verließen nachweißbar 20 Deportationszüge den Hannoverschen Bahnhof am Lohseplatz. Der Hannoversche Bahnhof war unweit des ehemaligen Klostertors und Hamburger Hauptbahnhofs. Mindestens 1264 Sinti und Roma und 5848 Juden wurden in Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager in Ost- und Mitteleuropa verbracht. Fast 90 % der Menschen wurden ermordet oder gingen an den elenden Lebensbedingungen zugrunde. Über Proteste der Hamburger Bevölkerung gegen die Deportationen ist nichts bekannt. Der Gauleiter von Hamburg Kaufmann fragte beim Reichssicherheitsamt förmlich an, ob wegen der fortwährenden Bombenschäden durch Fliegerangriffen auf Hamburg und der dadurch wachsenden Wohnungsnot jüdische Wohnungen freigemacht werden können, indem man die jüdische Bevölkerung in östliche Gebiete verbringt.- Durch Führerbefehl wurde dem stattgegeben..
Es war ein kühler Herbsttag, als wir den jetzigen Lohsepark aufsuchten. Hier wird mit großem Aufwand eine Gedenkstätte und ein Pavillon gebaut. Den Hannoverschen Bahnhof gibt es nicht mehr. Eine Betonschlucht etwa fünf Meter tief und 150 Meter lang, sowie ein Schotterweg sollen an den Bahnhof erinnern. Auf 20 Schautafeln werden die Namen der Deportierten verzeichnet sein. Ein kreisrunder Platz soll an den Vorplatz des ehemaligen Bahnhofsgebäudes erinnern.
Erschüttern ist ein Brief von dem Vater einer jüdischen Familie, der darauf hinwies, dass er von dem deutschen Staat eine Belobigung und einen Orden 1935 bekommen habe, für seine Verdienste im ersten Weltkrieg. Er bittet um die Aussetzung der Deportierung. Das wurde vom Reichssicherheitshauptamt abgelehnt. Die Familie wurde deportiert und verstarb im KZ.
Im Zuge der weiteren Bebauung der Hafencity soll auch die Gedenkstätte fertiggestellt werden.
Heiner Fosseck
9.10.16 19:11


10 Jahre Buchhandlung Korte unter der Leitung von Hiltrud Klose in Blankenese


Die Inkubationszeit mit Neubürgern in Blankenese dauert, wenn man alteingesessenen Blankenesern glaubt, mindestens drei Generationen. Das war einmal. Am 29. September 2016 feierte die Buchhändlerin Hiltrud Klose und ihr Damenteam 10 Jahre in Blankenese. Möglicherweise waren am Anfang Schwierigkeiten zu überwinden, aber dann waren nach ein paar Jahren die Vorbehalte durchbrochen und die Buchhandlung Korte in Blankenese akzeptiert. Das lag auch an Hiltrud Klose selbst, die bei jeder Veranstaltung, ob im Fischerhaus oder Klönschnackfest oder sonst wo mit ihren Bücherstand immer dabei war. Legendär ist ihre Idee, Kinder Bücher besprechen zu lassen. Da werden neue Bücher von Kindern und Jugendlichen kritisch durchleuchtet. Eine wunderbare Sache. Am Donnerstag, den 29. September war es stark windig, aber trocken. Das Geschehen spielte sich draußen vor dem Laden auf der Elbchaussee ab. Viele Kunden und Freunde der Buchhandlung Korte folgten die Einladung von Hiltrud Klose. Erstaunlich viele Herren im gereiften Alter ließen sich Prosecco und Häppchen schmecken. Man kannte sich und die Atmosphäre war familiär. Am Glücksrad für Kinder und ältere von drei bis 80 Jahren wurde fleißig gedreht. Eine nette Veranstaltung. Der Blankeneser Bürger-Verein wünscht Hiltrud Klose und ihren Damen viel Glück und Gottes Segen für weitere erfolgreiche Jahre.
Heiner Fosseck
9.10.16 18:11


Das Dehmelhaus ist neu erstanden


Richard Dehmel Straße 1. Das Haus wurde 1911 von dem Architekten Walther Baedeker für Richard Dehmel als Geburtstagsgeschenk zu seinem 50. Geburtstag übereignet. Unter den großzügigen Spendern waren die auch heute noch bekannten Schriftsteller wie Thomas Mann, Hugo von Hofmannsthal , Arthur Schnitzler sowie Stefan Zweig und viele andere mehr. Während das nachgelassene Werk von Richard Dehmel weitgehend dem Vergessen anheimgefallen ist und der Mensch Richard Dehmel auch kritisch gesehen wird, ist seine zweite Frau Ida Dehmel nach dem Tode Richard Dehmel als Mitbegründerin der GEDOK sehr angesehen gewesen und politisch aktiv in Erscheinung getreten, Während der NS Zeit wurde Ida Dehmel als Jüdin angefeindet und fand durch Suizid 1942 den Tod.

Das Erdgeschoss des Hauses blieb auch nach dem Tod der Dehmels über Jahrzehnte unberührt. Die Nachkommen pflegten dieses Gesamtkunstwerk aus Garten, Haus und Innenausstattung. Es ist in seiner Vollständigkeit ein einzigartiges Zeugnis eines Künstlerhauses von Rang in Hamburg. Nach dem plötzlichen Tode des letzten Eigentümers Claus Großer 2012, kam das Haus in die Hände der Hermann Reemtsma Stiftung. Das Ensemble war in den letzten 10 Jahren durch Verwahrlosung und Verwitterung im Fortbestand bedroht. Die HERMANN REEMTSMA STIFTUNG hat sich zur Aufgabe gemacht, das Dehmelhaus mit Interieur und Garten originalgetreu wiederherzurichten und der Öffentlichkeit in Teilen zugänglich zu machen. Trägerin des Dehmelhauses ist seit Ende 2013 die eigens zu diesem Zweck von der HERMANN REEMTSMA STIFTUNG eingerichtete Dehmelhaus Stiftung. Für 2 Millionen € wurde das Haus von der HERMANN REEMTSMA STIFTUNG originalgetreu restauriert. Tapeten wurden nachgedruckt, Möbel wieder hergestellt. Das Schreibzimmer des Dichter sieht aus, als wenn der Dichter gleich wieder zur Tür reinkommt. Auf dem Kamin steht eine schlanke Vase im Stil der damaligen Zeit. Sie enthält die Asche von Ida und Richard Dehmel. Vor dem Haus wurden goldene Stolpersteine gesetzt. In einem Festakt wurde am 16. September 2016 das Haus eingeweiht. Ein Redner zitierte den Satz:“ Was brauche ich Goethe, wenn ich meinen Dehmel hab“. Ein Danke an alle Beteiligten. Das haben sie gut gemacht. Blankenese hat ein neues Juwel. Ab Frühjahr 2017 wird das Erdgeschoss des Dichterhauses als Künstlerhaus im Rahmen von Gruppenführungen zu erleben sein. Frau Carolin Vogel von der Dehmelhaus Stiftung teilte uns erfreut mit: „Wir konnten in drei Tagen fast 1.000 interessierte Besucher begrüßen. Damit sich das Wiederkommen nächstes Jahr lohnt, werden wir uns in den nächsten Monaten der Erarbeitung einer kleinen Ausstellung widmen. Inzwischen ist das Dichterhaus übrigens wieder bewohnt“.

Heiner Fosseck
9.10.16 17:34


Literaturtage in Blankenese


"Hamburger wilde Küche"Katharina Henne und Lore Otto

Das aufmerksame Pubikum

Zum 7. Male veranstaltet im Garten des Blankeneser Fischerhauses an der Elbterrasse der "Förderkreis Historisches Blankenese" Literaturtage in Blankenese. Wer Autoren live erleben und vielleicht auch signierte Bücher bei Hiltrud Klose von der Buchhandlung Korte erstehen möchte, war am richtigen Platz. Die Sonne meinte es gar zu gut, aber das Publikum war trotzdem zahlreich erschienen, denn gleichzeitig fand europaweit der "Tag des offenen Denkmals" statt. Ronald Holst der "Spiritus Rector" der Veranstaltung teilte in seiner Einführungsansprache dem erstaunten Publikum unter anderen mit, dass das Fischerhaus nicht in eine Stiftung überführt wird und somit die großzügige Finanzierung durch einen Großspender zur Sanierung des Fischerhaus damit obsolet ist. Die Finanzbehörde verkauft keine Immobilien mehr. Die Stadt wird die Sanierung des Blankeneser Fischerhauses selbst durchführen lassen. Signor Garcias, ein spanischer Gitarrenspieler, wird wieder die Pausen musikalisch überbrücken. Rainer Wrage las aus dem Buch „Nuckeldecke“ . Das Buch beschreibt die dem Autor erst spät bekannt gewordene Adoption und die schwierige Aufarbeitung.
In Michael Meisels Buch „Teachware“ wird versucht, den Bildungsnotstand von Hamburg aus zu beheben. Teach-Ware nannte man in den frühen 90-er Jahren die ersten Programme, die in der Lage waren, ihren Nutzern wirklich etwas beizubringen. Ein arbeitsloser Lehrer und ein Werber entwickeln ein Lernprogram, dass auch Junglehrer um Lohn und Brot bringt. Der Autor Meisels hat wie alle Autoren nur 8 Minuten für die Vorstellung ihrer schriftstellerischen Künste. Michael Meisels hatte noch genügend Zeit, um den Publikum zu erzählen, dass Strumpfhose in Dänisch Strømpebukser heißt
Angela Forster ist als Krmiautorin mit Hamburger Lokalkolirit bekannt. Sie stellte ihr neues Buch ”Heidefeuer” vor: Ein Frauenschwarm wird nächtens im Dorfteich von Undeloh tot aufgefunden.. Es wäre sehr gut, wenn man nun wüsste, wer diese Untat verübt hatte. Man sollte das Buch lesen.
Der 84 jährige Dietrich Kuhlbrodt, war Oberstaatsanwlt und Nazijäger, Autor und Intendant. Drehte Filme mit Schlingensief und trat auch schon mal als halbnackter Opa im Fernsehen auf. . Er stellte sein Buch mit den eingängigen Titel "HGICHT" ? vor. Verstanden habe ich leider nichts. Etwas grenzwertig und unverständlich. Ein außergewöhnlicher Mann, der in einem alten Strohdachhaus in Blankenese wohnt.
Glücklicherweise kamen jetzt die Autoreninnen Katharina Henne und Lore Otto zu Wort. Hamburger wilde Küche. Wenn Liebe durch den Magen geht und ”Der Genuss der Nachhaltigkeit”. Das Buch handelt über ”die neue Liebe zu Wildkräuter und Wildfrüchten”. Baumblättersalat und Brennnessel-Tee werden beschrieben und was man essen kann und was man im Wald und Flur besser stehen lassen sollte. Das Buch war bei Hiltrud Klose der Bestseller.
Der Journalist, Buchautor und Kapitän Helmut Schwalbach ist in Blankenese gut bekannt. Da ist es nicht abwegig, dass er ein Buch schreibt ”Von Willkommshöft zum Olympia-Gelände.”. Er schreibt sachkundig über italienische Mahagonijachten, Fahrradfahrer und ihre unterschiedlichen Allüren. Langläufer trift er an der Elbe und Blankenese kommt auch im Buch vor.
Rechtsanwalt a.D. Dr. Wolf-Dieter Hauenschildt hat aus seinem Buch gelesen: ”Wir brauchen nicht mehr Demokratie sondern Demokraten”. Hauenschildt meinte damit mehr aktive Demokraten. Alle Gewalt geht von Volke aus, doch wenn man zusammen rechnet sind es höchstens ein paar Prozente der Bevölkerung die sich aktiv in die Politik einmischen. Eine Mahnung an uns alle, die immer nur auf die da oben schimpfen und meckern.
Die Autorin Karin Buchholz wurde sinnigerweise in Buchholz geboren und lebt in einem aufgelassenen Leuchturm bei Flensburg. Sie beschreibt in ihren Buch ”Stadtgezeiten” ihre Gedanken beim Jahrewechsel 2015. von Eisschollen, Kälte und Schneetreiben wird erzählt, während wir in der prallen Sonne schwitzen. Das volle vergangene Jahr hatte viele Löcher. Eine banale und etwas melancholische Erzählung.
Der 1953 geborene Andreas Grewe schreibt wunderbare Lyrik. Er fährt mit seinen Lastenfahrrad durch Hamburger Stadtteile. Billstedt, Harburg und Bahrenfeld. Ätzende Kritik an seelenlose Häuserschluchten und Bausünden wie die Ost- West – Strasse. Dichter an Bahrenfeld oder Dichter am Abgrund sind Titel seiner Dichtungen. Großer Aplaus und mein Favorit.
Der Autor und Journalist Elmar Schnitzer wohnt in Blankenese und ist auf dem Hund Kalle gekommen. So ist es auch nur richtig, wenn der Titel seines Buches ”Kalle für Alle” ist. So wird eine Auseinandersetzung geschildert, in der der gute Hund ein Häufchen macht und Herrchen und Hund mit einem Hundefeind sich verbal bekriegen. Gottes Segen über unser Land und deren Bewohner, das sich noch über Hundescheiße aufregen kann und darüber noch Bücher schreibt.
Dr. Franz Waschkuhn beschreibt in seinen Buch: Die ”Reise nach Föhr” die Zeiten nach 1945. In seinen auch ihm zugebilligten acht Minuten Lesezeit, wird aus seinem Buch von einem Kaffeeklatsch bei einer Altnazifrau berichtet. Diese Nazifrau fragt die Jüdin, nach ihren Mann. Der wurde in Theresienstadt ermordet. Dies alles wird aus der Sicht eines 6 jährigen erzählt.
Prof. Klaus Püschel und Betina Mittelacher lesen aus ihren Buch ”Tote schweigen nicht”. Püschel ist Leiter des Instituts für Rechtsmedizin Hamburg. Das Gruseln kann beginnen. Püschel zeigt uns, wie der Bauch mit einem Schnitt geöffnet wird. Sein bester Fall ist der Fall Störtebeker. Ein Schwerverbrecher der vor über 500 Jahren in Hamburg enthauptet wurde. Den Schädel mit einem großen Nagel in der Schädeldecke hatte er bei sich.Rechtsmedizin ist Opfermedizin sagt er. Jeder 2. Totenschein ist fehlerhaft.
Der Autor Gino Leinweber ist Vorsitzender der Hamburger Autorenvereinigung. Er schreibt Reisebücher und ist Fan von Ernest Henningway und erzählt uns über die Orte der ”Nick Adams Stories”.
Das war der letzte der Autoren. Ich werde im nächstem Jahr wohl wieder dabei sein. Bei den dann 8. Literaturtagen im Fischerhaus Blankenese.
Heiner Fosseck

Prof. Klaus Püschel und der Totenschädel mit Nagel
13.9.16 17:13


Blankenese unplugged?



Glosse
Blankenese unplugged?
Man kann immer noch dazu lernen. Auch wenn man gemütlich im Häuschen des Blankeneser Marktes bei Silvia Both zu viert zusammen sitzt. Am Samstag, den 10. September ist hier auf dem Markt eine Veranstaltung „Blankenese unplugged“!?? Was ist anplacket ? Kennen wir nicht. Ja, das ist ein gemeinsames Abendessen bei Kerzenschein. Warum dann unplugged? Das ist neudeutsch und das kirchennahe Zukunftsforum Blankenese wendet sich wohl hauptsächlich an die Blankeneserinnen und Blankeneser dessen Bildungshorizont über den Durchschnitt liegt. Unplugged - schnell mal bei Wikipedia nachgeschaut,- heißt Stecker raus (aus der Steckdose). Aha! Alle kommen mit Kerzen, Windlichter , Brot, Wein und etliche wunderbare Zutaten, sitzen zusammen und sparen Strom und verzehren die mitgebrachten herrlichen Nahrungsmittel und die süffigen Getränke, die aufwendig mit viel Elektroenergie hergestellt werden. Alles ist gut.
Gerade kommt Uwe Lühmann und bringt uns den von Silvia Both gespendeten „Coffee to go“.
Heiner Fosseck
9.9.16 13:13


Busfahrt des Blankeneser Bürger-Vereins nach Husum und Friedrichstadt


Es war einer dieser kostbaren hochsommerlichen Tage im September 2016. Heiner Krause hatte ein glückliches Händchen als er diese Busfahrt nach Husum und Friedrichstadt organisierte. Pünktlich ging es vom Blankeneser Bahnhof los. Vorbei an vielen Staus, die Gottseidank sich zumeist auf der Gegenseite in Richtung Stadt abspielten. Auf der Hochbrücke über dem Kiel-Kanal meinte ein lustiger Vogel unter den Fahrgästen, ob man hier nicht kurz einen Fotostopp einlegen könnte, um ein größeres Passagierschiff zu knipsen. Dann vorbei an Wiesen, Weiden und Kohlfeldern und einem Wald von Windkraftanlagen, die sich müde bei wenig Wind drehten. Husum, graue Stadt am Meer? Nein, das ist nicht mehr. Wir erlebten eine bunte Stadt. Husum, ist mehr als Krabben, Theodor Storm mit seinen Schimmelreiter und Immensee, sowie ein Schlickloch als Binnenhafen. Vor dem alten Rathaus trafen wir unseren Stadtführer . Der erzählte mit Verve Geschichten aus Husums Vergangenheit und Gegenwart. Damit alle 26 Damen und Herren unserer Reisegruppe seinem Vortrag lauschen konnten führte er uns über den großen Marktplatz mit dem Tine-Brunnen, in die Marienkirche. Dort war es ruhig und still. Die Kirche mit ihren weißen dorischen Säulen erinnerte uns Blankeneser lebhaft an das Gossler Haus. Der Däne Christian Frederik Hansen hat viele Herrenhäuser in den damaligen dänischen Elbvororten gebaut. Wir wurden ausführlich über Theodor Storns Familie, seinen Werdegang und seinen Maleschen informiert. Das Grab der Familie Storm ist unweit auf den Friedhof St. Jürgen. Das Kloster St. Jürgen, neben den Friedhof, ist heute ein Seniorenheim. Das hat mir sehr gefallen und ich fragte einige Bewohner, ob ich hier meinen Lebensabend auch verbringen könnte. Nein, das ginge nicht, ich müsste in Husum geboren oder 15 Jahre hier in Husum gelebt haben. Das werde ich wohl kaum noch schaffen. Theodor Storm begegnet man in Husum auf Tritt und Schritt. Am Markt ist sein Geburtshaus. Das Haus seines Schwiegervaters ist unweit davon in einer Nebenstraße. Manche Baulichkeiten in Husum findet man in seinen Novellen wieder. Also, ich werde mal wieder Theodor Storm lesen müssen. Natürlich gibt es auch ein Storm Museum. Der Besuch war freiwillig. Genauso wie die Besichtigung des Husumer Schlosses. Da die Krokusse vor dem Schloss längst verblüht waren und vielen von uns der Magen knurrte, machten wir kehrt und fielen in die umliegenden Gaststätten ein, um uns zu stärken.

Um 16 Uhr ging es in Richtung Friedrichstadt. Dort warteten schon diverse Ausflugboote und eines mit den schönen Namen Vineta nahm uns auf und wir tuckerten durch Eider, Treene und den vielen Grachten. Die schmalen und niedrigen Brücken und Stege hatten es in sich. Stehen konnte man nicht und den Arm raushängen durfte man auch nicht. An vielen kleinen und schmalen Häusern fuhren wir vorbei. Der Bootsführer klärte uns über die Vergangenheit des von Holländern 1621 gegründeten Friedrichstadt auf. Heute ist Friedrichstadt ein Luftkurort. Das war mir neu. Neu war mir auch, dass die verfolgten niederländischen Remonstranten hier ihre neue Heimat fanden und mit Schaufel und Spaten die Grachten ausbuddelten. Heute eine abenteuerliche Vorstellung. Nach der Grachtenfahrt fanden wir uns alle auf dem großen Marktplatz ein, um bei Kaffee und Kuchen das erlebte zu verdauen. Nach einer angenehmen Rückfahrt kamen wir fast pünktlich wieder in Blankenese an. Dank an Heiner Krause für diese wunderbare Ausfahrt nach Husum und Friedrichstadt.

Heiner Fosseck
7.9.16 13:41


Kutterboottreffen in Buxtehude




Am letzten Sonnabend im August fuhren 17 Tuckerboote oder Kutterboote über die Elbe und Este in den alten Hafen von Buxtehude. Die Initiative ging wie so oft von dem Blankeneser Ehepaar Monika und Uwe Lühmann aus. Das Treffen war frühmorgens am Blankeneser Anleger, dem Bull`n. Hier bestiegen etwa 12 Passagiere die Barkasse „Buxtehude“. Eine gemischte Gesellschaft von jungen und alten Blankenesern und Freunde der Familie gingen an Bord. Jemand hatte einen gut gefüllten Picknickkorb mitgebracht. Da hatte man wohl Befürchtungen, dass man in Buxtehude verhungern könnte. Zu Beginn hielt Monika Lühmann einen Vortrag über die Bedeutung der zuverlässigen Elbquerung für Touristen und Pendler. Auch wurde darüber gesprochen, dass die Este der schönste Nebenfluss der Elbe ist und Fahrten bis Buxtehude sehr wünschenswert sind. Das Wetter war schön. Da hatten die Veranstalter ein gutes Händchen gehabt. In der Este bei der Werft von Sietas versammelten sich nach und nach eine Armada von Tuckerbooten. Das Wichtigste an den Tuckerbooten ist eine übergroße Deutschland - Flagge am Heck, die mit einem Zipfel das Wasser berühren sollte. Natürlich hatten wir einen Juristen an Bord, der uns klipp und klar erklärte, dass das eine Missachtung des Hoheitszeichens der Bundesrepublik sei. Nun setzten die Boote Este aufwärts in Marsch. Vorbei an Cranz und dem alten Estesperrwerk. Am Ufer verwunschene Schilfgürtel, Obstplantagen schöne gepflegte alte Bauernhäuser oder auch hochmoderne Gebäude. Der Ufersaum war vielerorts mit meist weißen schicken Sportbooten belegt. Obwohl die Este bis Buxtehude eine Bundeswasserstraße ist, wird wegen der geringen Bedeutung die Este nicht mehr ausgebaggert. Durch den Sedimenteintrag, der von der oberen Este eingespült wird ist die Este nur bedingt schiffbar. Nur bei Flut kann man Buxtehude erreichen oder den alten Hafen wieder verlassen. Das mussten unsere Kutterbootskapitäne beachten, sonst sollte man sich rechtzeitig um ein Hotelzimmer in Buxtehude bemühen. In Buxtehude bellt nicht nur der Hund mit dem Schwanz, sondern hier pulsierte das pralle Leben. Im Hafen hat sich viel getan. Ein schickes modernes Kulturforum mit Galerie und langem Anlegesteg ist vor einigen Jahren gebaut worden. Da wurden nicht nur die Blankeneser neidisch. Hatte man in Blankenese doch etwas ähnliches im Sinn, aber man war nicht zu Pott gekommen. Aber unsere Kutterbooteflotte wurde herzlich am Kulturforum empfangen. Der Präsident des Kulturforums , der rührige Dieter Klahr, spendierte Champagner und Knackwurst. Das heißt, die Kapitäne und Kapitäninnen bekamen Champagner, wir ,das einfache Volk Sekt. Was auch gut war. Die Stimmung war ausgelassen und fröhlich. Jeder snackte mit ihr und ihm. Monika Lühmann entließ uns zur Stadtbesichtigung und um spätestens um 16 Uhr musste unsere Flotte den Hafen verlassen. Eine gute und schöne Fahrt nach Buxtehude und zurück, die unter einen guten Stern stattfand.

Heiner Fosseck
4.9.16 10:54


Die Reise nach Helgoland


Morgens um 7 Uhr gingen wir aus dem Haus. Das Wetter war so, dass ich überlegte, ob ich einen Schirm mitnehmen sollte. Ich ließ es nach. An den Landungsbrücken marschierten wir über eine Brücke, die mit gefühlten 2000 Vorhängeschlösser verziert war. Wie immer waren wir zu früh da. Den Katamaran „Hallunder Jet“ durften wir noch nicht betreten. Der Name irritiert etwas, aber hat nichts mit Holunderbeeren zu tun, sondern ist Helgoländer Platt und bedeutet Helgoländer Düse. Limassol auf Zypern steht am Heck dran. Die Reederei ist in Flensburg beheimatet und hat 60 Schiffe und betreibt Fährlinien von Marokko bis Norwegen. Endlich durften wir auf das Schiff. Über 500 Fahrgäste kann der Kahn befördern. Wir hatten in der ersten Klasse oben vorne unsere Sitzplätze. Mit viel rumlaufen ist hier nichts an Bord. Das ist wie im Flugzeug. Anschnallen brauchten wir uns nicht, aber eine Sicherheitsanweisung mussten wir uns insgesamt 8 mal in zwei Sprachen anhören. Dann ging es los. Vier dicke Düsen pressen Unmengen von Wasser kraftvoll nach hinten. Der Kahn kann mit 68 Kilometer pro Stunde über die Elbe brettern. Aber vor dem noch verschlafenen Blankenese wurde rücksichtvoll die Geschwindigkeit artig reduziert. Große Containerschiffe und das Bespassungsschiff „Mein Schiff 1“ passierten wir mit Leichtigkeit und zeigten ihnen unsere Heckpartie. Ich glaube, dass dieser Katamaran jede Menge Treibstoff verdonnert und wir verpesteten sicherlich gnadenlos die schöne Umwelt an der Elbe. Ruckzuck waren wir in Cuxhaven . Hier stiegen Passagiere aus und neue ein. Mittlerweile war das Wetter schön geworden. Aber Seenebel lag über der Nordsee. Nach 70 Minuten legten wir in Helgoland an. Nichts mehr mit ausbooten, ausbeuten und einbooten. Nein,wir lagen brav an der Kai im Helgoländer Hafen. Wir fielen gleich in den ersten Schnapsladen ein. Man wollte sich über die Whiskypreise orientieren. Dann erst mal zum Fischessen in einem Restaurant. Helgoland hat sich kaum verändert. Auf den Oberland sind immer noch die gleichen kleinen Häuser aus den frühen 50er Jahren. Wir wanderten wie alle Touristen einmal um die Insel. Oben an den Lummenfelsen gab es nur jede Menge Basstölpel. Es stank sehr strenge. Von Lummen nicht zu sehen. Die „Lange Anna“ steht aber noch. Das Wetter klarte auf und wir konnten die vielen Windmühlen von Nordfriesland sehen. Eine ruinierte Landschaft. Es war sehr warm geworden. . Deshalb fuhren wir mit den Fahrstuhl nach unten ins Unterland. Die bunten Hummerbuden sind jetzt Schnaps- oder Andenkenläden. Wir versorgten uns mit Getränken und ignorierten eventuelle Zoll- und Steuerbestimmungen und bestiegen wieder unser Schiff. Die Nordsee ist Mordsee war nicht. Glatt wie die Binnenalster war der Meeresspiegel. Irgendwelche Befürchtungen wegen fehlender Spucktüten waren unnötig. Auf der Elbe bretterten wir an der OOCL „France“ vorbei.. Der 366 m lange Dampfer kann über 14 000 Container laden. Auch hier war die Elbelandschaft verspargelt mit hässlichen Windmühlen. Weiß und friedlich dagegen das Kernkraftwerk Brockdorf direkt am Wasser gelegen. Das hohe Elbufer und Blankenese lag im abendlichen Sonnenschein. Viertel nach Acht lagen wir wieder an den Landungsbrücken.
Ein wunderschöner Tag war zu ende. Das erste Mal in diesen kühlen Sommer hatten wir alle Farbe im Gesicht bekommen.
Heiner Fosseck


25.8.16 13:29


Jahreshauptversammlung des Blankeneser Bürger-Vereins

Am Dienstagabend dem 19. April fand die jährliche Hauptversammlung des Blankeneser Bürger-Vereins in der Aula der Gorch - Fock - Schule statt.

46 stimmberechtigte Mitglieder waren anwesend. Man hätte sich mehr Teilnehmer gewünscht, denn die Gesamtzahl der Mitglieder im BBV ist etwa 432 Mitglieder. Allerdings hat sich auch in früheren Jahren die Leidenschaft an einer Jahreshauptversammlung teilzunehmen, in Grenzen gehalten.

Zum Beginn hielt Frau Barbara Engelschall einen interessanten Vortrag zum Thema Regionalpark “Wedeler Au”. Hier hat sich in den letzten Jahren viel getan. Die Regionalparks in Hamburg und Umgebung sollen sich miteinander vernetzen . Interessant für Blankenese ist, dass der kleine Elbpark vor dem alten Pumpwerk der Wasserkunst an der Elbe erweitert werden soll. Die große Streuobstwiese wurde von dem Bezirksamt Altona auf Initiative von Prof. Dr. Jürgen Weber gekauft und in Zukunft führt ein Weg direkt an der Elbe bis zur Treppe zum Römischen Garten. Eine glückliche Entscheidung.

Vor dem Eintritt in die Tagesordnung wurde der Hauptversammlung vorgeschlagen, Helmut Wichmann die Ehrenmitgliedschaft des Blankeneser Bürger-Vereins anzutragen. Helmut Wichmann ist seit vielen Jahren stellvertretender Vorstandsvorsitzender des BBV. In sein Tätigkeitsfeld gehört auch die Organisation vieler Reisen und Veranstaltungen des BBV, insbesondere um die Städtepartnerschaft mit Dresden und dem Sächsischen Loschwitz an der Elbe hat er sich sehr verdient gemacht. Die Hauptversammlung stimmte ohne Gegenstimme dem Antrag zu. Unter Beifall der Mitglieder wurde vom Vorstandsvorsitzenden Helmut Wichmann die Ehrennadel und die Urkunde der Ehrenmitgliedschaft überreicht.

Gleich nach dieser Zeremonie wurde Helmut Wichmann zum Versammlungsleiter ernannt und hatte damit kein leichtes Amt übernommen. Es waren einige Anträge von Mitgliedern gekommen.. Sie betrafen Änderungen der im vergangenen Jahr mit großer Mehrheit verabschiedeten Satzung in Bezug auf

die Minderheitenquote von 30% auf 10%. Dann auch der Antrag: jedes Mitglied soll Anspruch auf Einsicht in die Liste der Mitglieder erhalten.

Die Debatte der Anträge wurden sehr kontrovers und auch emotional geführt. Besonders über den Antrag für den Erhalt einer Mitgliederliste wurde gestritten. Man einigte sich auf eine Befragung der Mitglieder des BBV, ob sie mit einer Weitergabe ihrer persönlichen Daten einverstanden sind oder nicht.. Dem Antrag über die Minderheitenquote wurde stattgegeben. Ein weiterer Antrag, dem Vorstand einen Beirat zuzuordnen, wurde mehrheitlich , wie auch vom Vorstand abgelehnt und nach endloser Debatte zurückgenommen. Dann erst konnte vom Vorsitzenden des BBV der Tätigkeitsbericht abgegeben werden, konnte die Schatzmeisterin Frau Spiegelberg den (ausgeglichenen) Kassenbestand vorstellen, der von der Kassenprüfung bestätigt wurde. Dem Vorstand wurde mit großer Mehrheit Entlastung gegeben.

Nach über drei Stunden konnte schließlich die Hauptversammlung beendet werden. Das ausführliche Protokoll ist unserer Zeitung zu entnehmen.


Heiner Fosseck

 
4.9.16 10:53


Leserbrief an den Blankeneser Bürger - Verein: Betrifft E-Bus

Leserbrief an den Blankeneser Bürger - Verein: 11.8.2016





Heinz Lieven

22587 Hamburg

Betrifft: Neue E-Bus Bergziege

Haben Sie großen Dank dafür, dass Sie dieses Thema aufgreifen.

Dieser Bus ist eine verfehlte Konstruktion - für Blankenese.

Zu wenige bzw. zu schmale Sitze , teils für zwei Personen zu schmal, für eine Person überflüssig breit.„Früher“ waren es 21 Sitze , heute nur noch 11, incl. 2 Klappsitze. Das ist Dilettantismus!Mit dieser Linie fahren nicht nur muntere Touristen am Wochenende , sondern viele ältere Bewohner des Treppenviertels, mit ihren tagtäglichen Einkäufen vom Markt und aus den Läden In der Bahnhofstraße. Für diese Menschen ist die Schnellbus - Linie 48 kein 1. Klasse Luxus, sondern lebensnotwendig.

Man möge den 1. Klasse Tarif für diesen Bus abschaffen, endlich abschaffen !

Mit freundlichen Grüßen

Heinz Leven

abgeschrieben von Heiner Fosseck

Erwiderung auf den Leserbrief von Heinz Lieven

Heinz Lieven hat trotz seines hohen Alters oder gerade deswegen einen energischen Leserbrief geschrieben , in dem er sich über das „missglückte“ Interieur des neuen Busses der Linie 48 beklagt. Heinz Lieven hat natürlich recht, dass dieser Bus zu wenig Sitzplätze hat. Es ist vom Hamburger Senat politisch gewollt, dass die neuen Busses möglichst mit erneuerbarer Energie betrieben werden. Das bedingt, dass die E-Busses viel Platz durch Batterien und elektrischen Anlagen verbrauchen, sodass wenig Platz für die Sitzplätze der Passagiere übrig bleibt.

Es stimmt, dass diese Buslinie 48 nicht den Komfort und die Schnelligkeit bietet, die den Schnellbus- Tarif rechtfertigt. Der Betreiber der Buslinie 48 ist mit dieser Linie nicht glücklich und es sind offensichtlich schon Überlegungen im Gange gewesen, die Linie 48 ganz einzustellen. Das wäre nicht im Sinne der Blankeneser im Treppenviertel und der Touristen und widerspricht auch der Pflicht des Hamburger Staates allen Bürgern einen angemessenen Nahverkehr anzubieten. Der Bus der Linie 48 poltert tagtäglich bis zu 91 mal durch das Treppemviertel. Wenn er nicht gerade ausfällt oder jemand sein Fahrzeug nicht anständig geparkt hat. Zu bedenken ist auch, dass bei Wegfall des Schnellbus- Tarifes die Busse weit mehr Fahrgäste befördern würden. Dann wären auch bei erhöhten Sitzplatzangebotes freie Sitzplätze Mangelware. Öffentlicher Nahverkehr ist allermeist nicht kostendeckend zu betreiben. Obwohl in Hamburg ein Deckungsgrad von über 70% erreicht wird. Auch ein Ergebnis der vor Jahren erfolgten Entscheidung des Hamburger Senates und den Verkehrsbetrieben, die Tarife des HVV jedes Jahr deutlich anzuheben. Entweder knöpft man den Steuerzahler das Geld ab oder den Fahrgästen.

Heiner Fosseck
4.9.16 10:53


Wegewart und Meldemichel


Kahlkamptreppe

Blankenese eine Postkartenschönheit? Ja, das stimmt, aber diese Schönheit sollte auch gepflegt sein. Das ist nun nicht überall in Blankenese der Fall. So wird beklagt, dass die Treppen, Terrassen und Wege von üppig wuchernden Pflanzen, Gebüsch und überhängenden Zweigen zuwachsen. Die viel begangene Kahlkamptreppe ist so ein Fall. Der Handlauf ist von stacheligen Brombeergebüsch überwuchert. Blankeneser Senioren beklagen, dass sie den Handlauf nicht nutzen können. Aufgestellte Papierkörbe werden nicht geleert. An einer Brachfläche wächst der Bewuchs auf dem Weg. In einigen Jahren muss man sich den Weg wohl mit einer Machete freihauen. Die Treppenstufen sind größtenteils marode. Auch die Süllbergsterrasse wird bemängelt. Der sogenannte Ho-Chi-Minh-Pfad, ein verwunschener Höhenweg über den Krumdal wurde kürzlich erst freigeschnitten, aber am Ende dann nicht mehr. Warum nicht, fragen sich die Blankeneser. So ist es an vielen Stellen im Treppenviertel. Auch der Schulten Immenbarg ist weitgehend zugewachsen. Die namenlose Treppe, ein Aufgang zum Schulten Immenbarg, ist im Dunkeln nicht ausgeleuchtet, weil die öffentliche Leuchte ihr Licht durch Bewuchs nicht mehr zum Beleuchten der Treppe ausreicht. Beschweren konnte man sich beim zuständigen Wegewart. Das ist nun wohl auch vorbei. Die Webseite wurde abgeschaltet. Man wird an den Meldemichel verwiesen. Da kann man online sein Anliegen eintragen und/oder auf einer Karte den genauen Ort der zu meldenden Misere markieren.
http://www.hamburg.de/melde-michel/
Beim Blankeneser Bürger – Verein anrufen und seinem Ärger Luft machen ist weniger hilfreich. Denn wer will schon in Blankenese den Blockwart spielen. Den Nachbarn darauf aufmerksam machen, dass seine Rosen in den Weg wachsen und zurückgeschnitten werden müssen ist nicht immer ohne Probleme für die gute Nachbarschaft. Da fällt mir ein, dass unsere Hecken auch mal wieder dran sind und geschnitten werden müssen.
Heiner Fosseck

Schulten Immenbarg
11.8.16 13:55


Die uralte Linde auf dem Kirchhof von Slate bei Parchim



Diese Linde wurde 1733 von der Pastorenfamilie David Heinrich Weber gepflanzt.
Am 3. August 1980 brach bei einem gewaltigen Sturm ein Teil der Krone ab.

Eine junge Linde wurde vor einigen Jahren auf dem Friedhof vor der alten Kirche gepflanzt
Heiner Fosseck
4.8.16 17:03


Das Dehmelhaus


Das Dehmelhaus ist denkmalgerecht restauriert. Nach drei Jahren Leerstand und zwei Jahren Bauzeit erstand das Haus von Ida und Richard Dehmel in alter Pracht. Die mit der Vermögensverwaltung nach dem Erbfall Großner beauftragte Hermann Reemtsma Stiftung finanzierte das rund zwei Millionen Euro teure Projekt. Als Bauherrin gibt es seit Ende 2013 die Dehmelhaus Stiftung. Sie wird als Trägerin für das Dehmel-Haus zuständig sein. Im Erdgeschoß werden die originalen Möbel des Dichter-Ehepaares nach der zur Zeit laufenden Restaurierung wieder für die Öffentlichkeit zu sehen sein. Das Obergeschoß und das Dachgeschoß werden vermietet . Die Vermietung sollen die laufenden Kosten des Hauses erbringen. Auch kulturelle Veranstaltungen sind geplant. Im Untergeschoß wird eine Ausstellung über Dehmel und seine Zeit eingerichtet.
Heiner Fosseck
Das Foto ist von Bernd Kröger
11.7.16 13:12


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