Ein Baum im Hirschpark. Hoffentlich bleibt er uns noch lange erhalten.
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Links Hamburg, rechts die Nordsee, vorn Finkenwerder und hinten bald Dänemark. Um uns Blankenese. Über uns der Himmel. Unter uns die Elbe. Und wir: Mitten drin! Wolfgang Borchert

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Die „Kleine Freiheit“ auf großer Elbefahrt

Pünktlich um 16 Uhr am Freitag, den 28. April 2017 kam das neue Fährschiff „Kleine Freiheit“ der Förde Reederei Seetouristik am Blankeneser Bull`n an. Das Fährschiff fährt fünfmal am Tag seit Karfreitag die neue Fährlinie von den St. Pauli Landungsbrücken nach Blankenese. Pünktlich ergoss sich auch ein starker Regenschauer über die wartenden Gäste auf dem Bull`n . Darunter auch viele Mitglieder der Blankeneser Trachtengruppe in ihren bunten kleidsamen Trachten. Auch Männer im schwarzem Gehrock und steifen Hut stolzierten gemächlich durch die Menge. , die jetzt vor Wind und Wetter flüchtend, ins geheizte Innere der „Kleinen Freiheit“ strömten. Man saß dicht gedrängt auf den gepolsterten Sitzen und man hatte sich viel zu erzählen. Jemand ließ das Publikum unten im Schiff : “Viel Glück und viel Segen“ im Kanon singen. Nein, keiner hatte Geburtstag, das war das „Geburtstagständchen“ für die neue Fährlinie. Der Vorstandsvorsitzende des Blankeneser Bürger-Vereins, Herr Professor Dr. Jürgen Weber, hielt eine kurze Ansprache über den Ablauf der Feier der Einweihung, von der ich nur behalten habe, dass es auf der Geige von Ahrberg gesponsertes Freibier gibt. Im Fischclub gab es Proseco und im Kiosk des Bull,n krümeligen gut schmeckenden Kuchen. Das Fernsehen war da und wir mussten fünfmal „Guten Abend Hamburg“ aufsagen, bis es endlich klappte. Am Strand froren unter einem Zeltdach die Jazzmusiker, hatten sie doch die alten Stücke zu Gehör gebracht, wie “ Am Sonntag will mein Süßer mit mir Segeln geh`n“. u.s.w. Der Vorstandsvorsitzende des BBV hielt dann nocheine Rede über die lange historische Bedeutung der Fährlinie, die leider 2005 von der HADAG beendet wurde. Was in Blankenese und Schulau, sowie im alten Land sehr bedauert wurde. Ist doch die Fahrt am Hohen Elbufer ein touristisches Sahnestückchen in Hamburg. Die Leiterin Frau Dittmer der FRS freute sich über dem herzlichen Empfang in Blankenese und hofft , dass nach einer gewissen Durststrecke diese Fährlinie auch ein Erfolg werden würde und dann bis Schulau verlängert werden kann.. Die Preise sind für hin - und Rückfahrt 18 Euro. Eine Richtung die Hälfte und Kinder auch die Hälfte. Dass Rentner etwas weniger berappen müssen wurde wohlwollend vermerkt.

Jetzt kam der Hamburger Männerchor auch zum Vortragen seiner Gesangskunst und wir lauschten den alten Shantis von „ rolling home“ und das man „die Pest an Bord“ hatte. Nun war die Stimmung gut, Frau Dittmer bekam von Herrn Weber einen opulenten Blumenstrauß übereicht und auch das Wetter hatte sich beruhigt.

Heiner Fosseck
2.5.17 19:02
 



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