Ein Baum im Hirschpark. Hoffentlich bleibt er uns noch lange erhalten.
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Links Hamburg, rechts die Nordsee, vorn Finkenwerder und hinten bald Dänemark. Um uns Blankenese. Über uns der Himmel. Unter uns die Elbe. Und wir: Mitten drin! Wolfgang Borchert

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Eine kommunale Rundfahrt

Eine kommunale Rundfahrt
Jährlich findet einmal eine lokale Besichtigungsfahrt durch Iserbrook, Osdorf, Nienstedten und Blankenese statt. Veranstaltet wird diese Rundfahrt von führenden Mitgliedern der lokalen SPD. Da geht es z. B. um die schlechte Beleuchtung der Zugänge der S – Bahnstation Iserbrook. Wer ist zuständig? Bezirksamt Hamburg - Altona, Bahn Station und Service oder Bahnnetz? Die Schenefelder Landstraße wird grundinstandgesetzt und es soll in Höhe Lachmannweg eine Sprunginsel gebaut werden. Was ist eine Sprunginsel? Die Sprunginsel ist eine Fußgängerinsel in der Mitte einer viel befahrenden Straße auf den sich Fußgänger beim Queren der Straße retten können. Die Osorfer Feldmark wird nicht für Wohnungsbau angetastet. Sie bleibt für Landwirtschaft und Freizeitaktivitäten der Bürger erhalten. Am Botterbarg wird eine scharfe Kurve verbreitert. Zwei markante alte Eichen werden gefällt. DESY bekommt große Summen von der Stadt Hamburg, um sich weiter in dem Bereich Medizintechnik zu entwickeln.
Und dann stehen wir wie jedes Jahr vor einem geschlossenen Tor am Mühlenberger Weg. Der Katharinenhof im Baurs Park ist immer noch eine Baustelle. Eigentlich sollte der Katharinenhof im Blankeneser Baurs Park seit dem 17.12.2015 wieder öffentlich begehbar sein. Das Vertrauen der lokalen Politik in den Unternehmer Peter Bishop ist geschwunden. Er hatte den Katharinenhof mit der Remise (Musenstall) im Jahr 2009 von der Finanzbehörde Hamburg erworben. Ein „Think Tank“ der Luftfahrtindustrie Hamburgs, sowie ein angrenzendes Restaurant sollte hier entstehen. Der Blankeneser Bürger-Verein wollte in der Remise ein Bürgerhaus einrichten und hatte deshalb schon einen Verein mit Hilfe interessierter Bürgern gegründet. Daraus wurde leider auch nichts. Nach langem hin und her gewährte die Finanzbehörde Einsicht in die Kaufverträge mit Herrn Peter Bishop. Es wurden unglaubliche „handwerkliche Fehler“ in den Vertragsunterlagen entdeckt. Der Erwerber verpflichtete sich nach einer Begehung der Immobilie Katharinenhof Ende 2015 mit der Restaurierung des Katharinenhofes und der Remise fertig zu sein. Das ist nicht geschehen. Die Stadt Hamburg hatte versäumt, in so einem Fall Konventionalstrafen anzudrohen und somit hat Peter Bishop alle Zeit der Welt und wohl auch die Möglichkeit nach 2019 das Herrenhaus Katharinenhofes samt Musenstall meist bietend zu veräußern. Es wurde mitgeteilt, dass der Denkmalschutz weg ist!
Nach diesen starken „Tobak“ regte sich die Gruppe am Anfang der Blankeneser Bahnhofstraße über eine weitere brach liegende Fläche auf. Hier sollte seit langen der Bauherr Quindt in Blankenese ein Wohn -und Geschäftshaus errichten. Streitigkeiten innerhalb der Familie haben bis dato die Bebauung verhindert.
Zum Schluss standen wir auf dem Markt vor der Kirche und hier wurde stark von der lokalen Politik vom Leder gezogen. Es ist nicht möglich den Unmut und die Enttäuschung der lokalen Politiker hier wieder zugeben. Hatte man schon auf einer Versammlung Ende 2008 mit einer breiten Öffentlichkeit geglaubt, dass die Neugestaltung des Zentrums von Blankenese um den Marktplatz in trockenen Tüchern sei. Leider wird immer noch um die Farbe des Pflasters des Marktplatzes und der Schrägaufstellung von Stellplätzen gerungen. Lokalpolitik kann das Bohren sehr dicker Bretter sein . Besonders in Blankenese.
Heiner Fosseck
13.9.17 13:36
 



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