Ein Baum im Hirschpark. Hoffentlich bleibt er uns noch lange erhalten.
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Links Hamburg, rechts die Nordsee, vorn Finkenwerder und hinten bald Dänemark. Um uns Blankenese. Über uns der Himmel. Unter uns die Elbe. Und wir: Mitten drin! Wolfgang Borchert

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De Drinker von Freddy Schnoor

He drünk för Döst un ok as Köst,
He drünk bi Küll un ok bi Hitten,
He drünk bi Arger un bi Lust.
Keum he no Huus, drünk he den`n Rest,
Denn harr he fix een`n sitten.

All freuh an`n Morgen füng he an;
He deh so flau sick feuhl`n.
Blot „Een`n” ton Awgeweuhn`n, jo een;
Eers müss sien Kehl he eul`n.

Een`n ganzen „Lütten“ wull he blot,
O jo nich, nich toveel!-
Verdammt, wat smeckt de Köm hüt good,
Wat kratz de in de Kehl!

„Dorvon ganz gau noch een`n för mi,
Dat Tüügs smeckt veel to scheun!“
So bleew den`n ganzen Dag he bi,
Bit he weer von de Been.

De Wirt, de loow em ümmer sehr,
Dormit gröhl geern he luut.
Man as he harr keen Geld nich mehr,
dor smeet de Wirt em rut.

Doch dee de Döst to dull em quäln,
Dor güng he henn non Diek,
Dor sööp he denn jo woll toveel,
Se tröcken em rut as Liek.

As op`n Kirchhoff he in sien Graww
Man deh nu leggen em
Dor regen dat von`n Heben stark,
De ganze Kuul de swemm.

Un as sien Frünn em in de Eer,
Dor güngen se nu snell
Rinn in`n Kroog, un bi Kööm un Beer
Versöpen se ok noch sien Fell.

Friedrich Schnoor,
Kalkberg 1908
4.12.16 08:14
 



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