Ein Baum im Hirschpark. Hoffentlich bleibt er uns noch lange erhalten.
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Links Hamburg, rechts die Nordsee, vorn Finkenwerder und hinten bald Dänemark. Um uns Blankenese. Über uns der Himmel. Unter uns die Elbe. Und wir: Mitten drin! Wolfgang Borchert

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Die blaue Tonne kommt


Ab Januar wird die Altpapiersammlung von losen oder gebündelten Papier auch im Blankeneser Treppenviertel von der Stadtreinigung Hamburg eingestellt. Dann kommen die großen 240 Liter Tonnen mit den blauen Deckel auch ins Hanggebiet. Das macht in Blankenese große Probleme. Wie soll man sich das vorstellen? Wird in Zukunft die blaue Tonne von den Bewohner zur Bröerstreppe oder zur Bornholdtstreppe raufgewuchtet? Das kann doch nicht sein, dass ein 90 Jähriger eine 30 Kg schwere Altpapiertonne vom Süllbergsweg zur Blankeneser Hauptstraße schleppt. Hat man bei der Stadtreinigung Hamburg nicht bedacht, dass hier im Hanggebiet mehrheitlich ältere Menschen wohnen?
Früher nach dem Krieg wurde Papier auch nicht gesondert abgeholt. Man brauchte die Zeitung für das stille Örtchen oder wickelte die Briketts mit dem Hamburger Abendblatt ein, um die Glut im Ofen über die Nacht zu retten. Das ist vorbei. Gott sei Dank.
Nein, so eine Riesentonne kann auf den handtuchschmalen Grundstücken im Treppenviertel kaum Platz finden. Der Transport der blauen Tonne über Treppen ist nur schwer zu bewältigen. Entweder man entsorgt das Altpapier in den roten Restmüllsäcken oder fährt das Papier per PKW umweltbelastend durch das Dorf zum nächsten meist überfüllten Altpapiercontainer. Die Blankeneser Hangbewohner sind mehrheitlich „not amused“.
Heiner Fosseck
14.12.16 12:53
 



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